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Viele Autoren und Darthistoriker berufen sich jedoch auf die Geschichte der englischen Langbogenschützen, die sich während der normannischen Vorherrschaft in Britanien für ihr Land kämpften, in den Kampfpausen damit die Zeit verkürzten, dass sie abgebrochene Pfeilspitzen auf umgestürzte Bier- und Weinfässer schleuderten. Das sie hierbei weniger auf mehrwertige Felder warfen, ist fast sicher, war doch zweifelsohne das genaue Treffen des Zentrums Ziel ihrer Bemühungen, wie es auch beim Schleudern von Wurfspießen und Streitäxten damals üblich war. Und da ein solches Spiel, zumal es immer mehr Zulauf fand und außerdem Spaß zu machen schien, im Laufe der Zeit einfacher Regeln bedurfte, wurde die Scheibe, deren Form sich aus dem Rund der Faßböden erhalten hat, in Werte unterteilt und die kurzen Pfeilspitzen bekamen Gänsefedern als Stabilisatoren. Dann wurde eine abzuwerfende oder zu erreichende Punktzahl festgelegt, ein Abstand zur Scheibe bestimmt und schon konnte es so richtig los gehen. 1896 legte dann der englische Zimmermann Brian Gamlin die Einteilung der heutigen Dartscheibe fest. 1898 wurde in den USA das erste Flight aus Papier patentiert, das die bis dahin verwendeten Truthahnfedern ablöst. 1902 vermeldet eine Lokalzeitung aus Lancester die ersten Dart-Würfe mit der höchsten Punktzahl von 180 Punkten. 1908 wird das Dartspiel zum Geschicklichkeitsspiel erklärt und darf in Pubs gespielt werde.
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